Weiden – Verdächtiger Gegenstand in Asylunterkunft erweist sich als selbstgebaute „Powerbank“

Am heutigen Tage kam es an der Asylunterkunft in der Kasernenstraße zu einem größeren Polizeieinsatz. Der Grund hierfür war, dass in einem leerstehenden Zimmer eines Gebäudes ein verdächtiger Gegenstand aufgefunden wurde.

Daraufhin begaben sich gegen 08:00 Uhr mehrere Polizeistreifen zum „Camp Pitman“.

Das betroffene Gebäude wurde durch die Polizei geräumt. Die etwa 20 bis 30 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht und auf die anderen Unterkunftsgebäude verteilt. Gleichzeit wurde die komplette Kasernenstraße für Personen und den Fahrzeugverkehr gesperrt. Bewohner, darunter Mütter mit ihren Kindern, die auf Grund der Sperrung nicht in die Unterkunft zurückkehren konnten, wurden dankenswerterweise durch einen benachbarten Kindergarten aufgenommen. Hier konnten sie im Warmen das Ende des Einsatzes abwarten.

Da der verdächtige Gegenstand zunächst nicht näher identifiziert werden konnte, wurde die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes aus München zur Unterstützung angefordert.

Gegen 12:30 Uhr erfolgte die Entwarnung. Bei dem verdächtigen Gegenstand handelte es sich um eine selbstgebaute „Powerbank“ (ca. 15 x 15 Zentimeter), die mit einem Klebeband umwickelt war. Die Bewohner konnten daraufhin in ihre Zimmer zurückkehren. Kurze Zeit darauf wurden auch die Verkehrssperrungen wieder aufgehoben. Wem die Powerbank gehörte, ist derzeit noch nicht geklärt.

Abschließend ist zu erwähnen, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bewohner der Unterkunft oder die Nachbarschaft bestand.

Bericht: PI Weiden

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