Weiden – ILS Nordoberpfalz zieht Bilanz – SICHERHEIT IST UNSER JOB

Unter diesem Motto fand die Vorstellung des Jahresberichts der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz statt. „Patient First“, so umschrieb  ILS-Geschäftsführer Alfred Rast das Ganze zu Beginn seiner Rede. Er verwies auch darauf, dass die ILS im Jahre 2017 keine Großeinsätze zu bewältigen hatte, trotzdem gab es eine Leistungssteigerung. 40 Jahre ILS Nordoberpfalz gab es auch zu feiern, was man in der Max-Reger-Halle auch gebührend machte.

Landrat und ZRF Verbandsvorsitzender Andreas Meier dankte allen Mitarbeitern für ihre geleistete Arbeit und sprach auch ein heikles Thema an. „Was mich sehr traurig macht, ist der Umstand, wie mit den Einsatzkräften umgegangen wird, beschimpft, angepöbelt und sogar geschlagen, alles hatten wir leider auch im Jahre 2017“, so Meier.

ILS Leiter Herbert Putzer stellte dann die Zahlen – Daten – Fakten aus dem vergangenen Jahr vor. Es wurden insgesamt 86668 Einsätze bearbeitet, darunter fallen Brände, Technische Hilfeleistungen, aber auch über 35000 Ereignisse im Rettungsdienst. Dort stieg die Anzahl der Ambulanzfahrten um 139 gegenüber dem Vorjahr. Putzer stellte aber auch die Wichtigkeit von HvO Standorten in den Fokus. Allein in Grafenwöhr rückte der dortige HvO 853 Mal aus, das sind fast doppelt so viele Einsätze wie der nächst Folgende. Bei den alarmierten Feuerwehren rückten Weiden, Tirschenreuth und Neustadt/Wn. am Häufigsten aus.

Alles in Allem hatte die Leitstelle Nordoberpfalz über 1000 Einsätze mehr zu disponieren wie 2016.

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