Verdächtiges Ansprechen von Kindern in Markt Schwaben und Forstinning

Update:

MARKT SCHWABEN.Wie die Polizeiinspektion Poing am Freitag berichtete, wurden in der vergangene Woche mehrfach Kinder im Landkreis Ebersberg von einem Unbekannten aus dessen Auto heraus angesprochen.

Am gestrigen Samstag gegen 17:00 Uhr trat der Mann nun erneut auf und bot einem Geschwisterpaar in Markt Schwaben Süßigkeiten an. Die Beiden lehnten geistesgegenwärtig ab, merkten sich das Kennzeichen und informierten ihre Eltern.

Durch die sofort alarmierte Polizeistreife konnte der Fahrzeugführer an seinem Wohnsitz im Landkreis angetroffen und seine Personalien festgestellt werden. Er räumte in einer ersten Einlassung ein, mehrere Kindern in den letzten Tagen angesprochen und ihnen Naschwerk angeboten zu haben. Hierbei hätte er aber nichts Böses im Sinn gehabt.

Die Motivation des Mannes wird derzeit eingehend polizeilich geprüft.

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MARKT SCHWABEN/FORSTINNING.Im Zeitraum von 23.10.17 – 24.10.2017, sowie am 26.10.2017, kam es zu drei Mitteilungen bezüglich verdächtig angesprochener Kinder im Bereich Markt Schwaben und Forstinning.

Über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste wurden ungefiltert Meldungen verbreitet, in dem ein Mann mit ausländischem Akzent, Kinder mit Schokolade und Schildkröten anlockt.

In Markt Schwaben wurden zwei Mädchen an einer Bushaltestelle angesprochen. Der Ansprecher sowie die genauen Umstände sind bekannt und abgeklärt. Der Fall aus Forstinning dürfte nicht in Zusammenhang mit dem aus Markt Schwaben stehen.

In Forstinning wurde am 26.10.2017 gegen 19.30 Uhr, ein 10jähriger Junge, auf dem Heimweg vom Fußballtraining, von einem circa 40-50 Jahre alten Mann angesprochen. Tatsächlich wurde der Junge mit „Hallo“ begrüßt und ihm Schokolade angeboten. Der Mann soll einen silbernen Kombi oder Lieferwagen mit Schiebetüren gefahren haben. Der Junge konnte das äußere Erscheinungsbild wie folgt beschreiben:
40-50 Jahre alt, dunkler Teint, kleiner Bauchansatz, schwarze kurze Haare, bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer grauen Jeans.
Durch den Vater des Jungen konnte das Fahrzeug nicht mehr festgestellt werden.
Fahndungsmaßnahmen durch die Polizei konnten bisher ebenfalls nicht zum Auffinden des Fahrzeuges führen.

Die Polizei bittet darum, Hinweise nicht über soziale Medien zu teilen, sondern bei verdächtigen Feststellungen direkt die Polizei zu rufen –gerne auch über Notruf 110- und sich möglichst Details wie zum Beispiel Kennzeichen oder Personenbeschreibung zu merken.

Besonders zum Schutz von Minderjährigen wird die Polizei allen Hinweisen und Verdachtsmomenten nachgehen und diese akribisch überprüfen.

Bericht: Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Bild: Symbolbild / medianews24

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