Sulzbach-Rosenberg – Ungewöhnlicher Griff in die Kasse

In einem Reformhaus in der Rosenberger Straße hatte am Donnerstagabend (09.11.2017) kurz vor Geschäftsschluss eine Verkäuferin einen wohl eher kuriosen Kundenkontakt.

Gegen 18.10 Uhr befand sich ein etwa 40jähriger, gut gekleideter und seriös wirkender Mann mit augenscheinlich orientalischer Herkunft in dem Ladengeschäft und wollte an der Kasse eine Tüte Gummibärchen bezahlen. Dazu blätterte er der Angestellten eine Vielzahl von Euro-Geldscheinen in unbekannter Stückelung, geschätzt aber etwa 100 Euro, hin und erklärte dazu in akzentfreier englischer Sprache, dass er sich mit dem hiesigen Geld nicht auskenne. Die Verkäuferin nahm sodann von dem vorgelegten Geld einen 5-Euro-Schein und gab dem Kunden das Wechselgeld zurück. In diesem Moment griff der Mann in die offenstehende Kasse und bekam mehrere 50-Euro-Scheine zu fassen, um sie im gleichen Moment der Verkäuferin buchstäblich unter die Nase zu halten und nochmals darum zu bitten, sie möge ihm „das Geld erklären“.

Ohne weitere Einlassungen gab der Unbekannte die entnommenen Geldscheine anschließend an die Angestellte zurück und verließ das Reformhaus.

Da bei einer sofort durchgeführten Kassenprüfung ein Fehlbetrag nicht festgestellt werden konnte und auch das Verhalten des Kunden nicht auf eine Diebstahls- oder Wechselfallenbetrugshandlung abzielte, hat der Sachverhalt keine strafrechtliche Relevanz. Weil aber der Mann möglicherweise immer noch über ein „Wissensdefizit“ verfügt, kann sein weiteres Auftreten mit dieser ungewöhnlichen Masche nicht ganz ausgeschlossen werden.

Bericht: PI Sulzbach-Rosenberg

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