Stickstoffunfall

NESSELWANG/LKR. OSTALLGÄU. Mittelschwere Verletzungen erlitt ein 26-jähriger Monteur einer Spezialfirma, als er am Donnerstagnachmittag gegen 13:20 Uhr an einem Stickstofftank einer Nesselwanger Firma eine Betriebsstörung beheben wollte.

Bei der Prüfung eines Ventils öffnete sich plötzlich der Verschluss und das Ventil flog davon. Der Stickstoff strömte schlagartig aus und der Monteur erlitt Erfrierungen an seinem rechten Zeigefinger. Die alarmierten Rettungskräfte sperrten das Gelände um den Tank im Außenbereich großräumig ab. Der Stickstofftank musste kontrolliert abgelassen werden. Der verletzte Monteur kam zur Behandlung in eine Klinik. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr führte Messungen im Nahbereich und in einem Umkreis von 50 Metern durch. In einer Entfernung von über 30 Meter vom Tank hatte sich der Stickstoff bereits soweit verflüchtigt, dass keine Gefahr mehr für die Bevölkerung bestand. Die weiteren Ermittlungen zum Arbeitsunfall hat die Polizei Pfronten übernommen. Neben Polizei und Rettungsdienst war die Feuerwehr Nesselwang vor Ort.

Bericht: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Bild: Symbolbild

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