Parkstein (NEW) – „Chemiebrand“ in Parkstein – Eine Person verletzt

Am 10.03.18 gegen 7 Uhr löste bei einer größeren Firma in Parkstein die Brandmeldeanlage aus. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter überprüfte den Alarm vor Ort und stellte Schmorbrand, starke Rauchentwicklung an der Galvanisierungswanne fest. Er versuchte noch selbst mit einem Feuerlöscher zu löschen. Da die Rauchentwicklung zu stark war, verständigte er aufgrund des „Chemiebrandes“ die ILS. Die Feuerwehr Parkstein sowie sämtliche Umkreisfeuerwehren waren vorsorglich mit insgesamt 166 Einsatzkräften, einschließlich BRK und Notarzt, vor Ort. Ebenso Kreisbrandinspektor Herr Schwarz.

Das Feuer konnte unmittelbar gelöscht werden. Es befanden sich keine Personen in der Halle. Da starke Rauchentwicklung herrschte, mussten zunächst Atemschutzträger in die Halle zur Überprüfung. Laut eintreffenden Gefahrgutbeauftragten der Firma bestand Gefahr durch die in der Wanne befindlichen Chemikalien, weshalb durch die Feuerwehr der Gefahrguttrupp der Feuerwehr Weiden nachalarmiert wurde. Nach Überprüfung des Gefahrguttrupps ging keine Gefahr durch Chemikalien aus. Eine weitere Nachschau mit dem Sicherheitsbeauftragten ergab, dass Brandursache ein technischer Defekt am angeschlossenen Stromkabel des Galvanisierungsbeckens war. Dadurch wurde die Einfassung der Wanne beschädigt/verschmort.

Der Sicherheitsdienstmitarbeiter wurde durch BRK mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Klinikum Weiden/OPf. eingeliefert. Die Schadenshöhe wird auf ca. 3000,– Euro geschätzt.

Bericht: PI Neustadt/Wn

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