Lkw Unfall führt zu Verkehrsbehinderungen

ELCHINGEN/LKR. NEU-ULM. Während der Fahrt auf der A 8 verstarb am Mittwochmorgen ein Fahrer eines Sattelzugs.

Der Mann war mit seinem 40-Tonner gegen 06.30 Uhr zwischen der Anschlussstelle Oberelchingen und dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen in Richtung München unterwegs. Am Steuer dürfte der Mann wegen eines medizinischen Vorfalls die Kontrolle über seinen Sattelzug verloren haben. Er war alleine unterwegs. Der Lkw schrammte entlang der Mittelschutzplanke und blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen.

Trotz Reanimationsmaßnahmen einer Streifenbesatzung der Autobahnpolizei und des Rettungsdienstes verstarb der Mann noch in seinem Führerhaus. Der mit Gefahrstoffen beladene Sattelzug wurde hauptsächlich auf der linken Seite beschädigt. Die Ladung blieb unversehrt, eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer bzw. die Bevölkerung entstand zu keiner Zeit.

Die alarmierte Feuerwehr aus Ober- und Unterelchingen sicherte die Unfallstelle und kümmerte sich um ausgelaufenen Dieselkraftstoff. Der Verkehr konnte über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Ein Rückstau, zeitweise bis zu acht Kilometer, war die Folge.

Die Zugmaschine und der Auflieger mussten abgeschleppt sowie die Fahrbahn gereinigt werden. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Dornstadt waren an der Unfallstelle im Einsatz.
Ein nachfolgender Sattelzug war über Fahrzeugteile gefahren und wurde hierdurch beschädigt. Den Gesamtschaden gibt die Autobahnpolizei Günzburg mit rund 40.000 Euro an. Die Aufräumarbeiten dauerten bis etwa 10.00 Uhr an.

Bericht: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Bild: Symbolbild / medianews24

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