Gewonnene Reise fällt aus

 

Marktleuthen – Bereits im Jahr 2015 nahm eine Frau an einem Internetgewinnspiel teil, wobei sie ihre Personalien eintrug und abschickte. Im Herbst erhielt sie dann die Mitteilung, dass sie gewonnen hätte und sich eine von zwei Reisen aussuchen könne. Schließlich bekam sie dann im Dezember 2015 zwei Buchungsbestätigungen mit der Aufforderung, jeweils 98 Euro Bearbeitungsgebühr zu überweisen. Nach erfolgter Überweisung ging nochmals ein Schreiben bei der Frau ein, in dem noch einmal 100 Euro als sogenannte Reisesicherheitszahlung verlangt wurden. Auch diesen Betrag zahlte die Dame. Ab März 2017 wurde dann in verschiedenen Mitteilungen des Reiseveranstalters die gebuchte Reise aus unterschiedlichen Gründen immer wieder storniert. Letztendlich sollte die Fahrt nun am 15.10.2017 um 07.30 Uhr stattfinden. Die Abreise sollte an der ARAL-Tankstelle in Münchberg erfolgen. Obwohl die beiden Reiseteilnehmer mehrere Stunden warteten, wurden sie nicht abgeholt. Deshalb telefonierte die Dame mehrmals mit der Hotline des Reiseunternehmens, wurde jedoch immer wieder vertröstet und am Ende wurden ihre Anrufe überhaupt nicht mehr entgegengenommen beziehungsweise blockiert. Da die Reise nicht stattfand und die Frau hierfür 296 Euro angezahlt hatte, erstattete sie nun Anzeige bei der Polizei wegen Betrugs.

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