Gemeinsame Kontrollaktion zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität im Bereich des Polizeipräsidiums

NIEDERBAYERN. Am Freitag (10.11.17) fand im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern eine gemeinsame Kontrollaktion im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität statt. Dabei wurden eine Vielzahl an Personen und Kraftfahrzeugen überprüft.

Am Freitag fanden in der Zeit von 15 – 21 Uhr im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern umfangreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchseinbruchkriminalität statt. Die Kontrollstellen fanden stationär, sowie mobil neben verschiedenen Ausfallstraßen, unter anderem auch auf den Bundesautobahnen und im öffentlichen Personennahverkehr statt. Die niederbayerischen Beamten wurden dabei unter anderem von Beamten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd unterstützt.

Insgesamt wurden 415 Kraftfahrzeuge und 633 Personen überprüft. Dabei wurden diverse Verkehrsverstöße (3 x Fahren ohne Fahrerlaubnis, sowie insgesamt drei Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss), sowie drei Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz (Besitz von geringer Menge Cannabis) festgestellt. Neben zwei Festnahmen wurde eine weitere Fahndungsausschreibung festgestellt.

Bei einer Buskontrolle in Kirchdorf am Inn konnten bei einem 21-jährigen griechischen Schüler aus München insgesamt ca. 9 Gramm Marihuana aufgefunden werden. Der junge Mann führte das Rauschgift in seiner Unterhose mit. Nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Reise fortsetzen.

In Deggendorf wurde eine junge Fahrzeuglenkerin und ihr Beifahrer einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass die 17-Jährige noch nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Gegen sie und ihren Beifahrer wurde jeweils Anzeige erstattet.

Stark alkoholisiert wurde ein 51-jähriger Pockinger mit seinem Lkw kontrolliert. Nach erfolgter Blutentnahme wurden sein Führerschein und Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Die Polizei bittet alle Bürgerinnen und Bürger, verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei zu melden. Bei der Aufklärung von Einbrüchen und anderen Straftaten ist die Polizei dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. „Lieber einmal zu viel die 110 wählen – als einmal zu wenig“.

Oft können durch Hinweise aus der Bevölkerung Straftäter noch am Tatort auf frischer Tat festgenommen und Einbrüche verhindert oder aufgeklärt werden.

Weitere Informationen zum Thema Einbruchschutz erfahren Sie bei Ihren kriminalpolizeilichen Beratungsstellen bei den Kriminalpolizeiinspektionen in Landshut, Straubing und Passau.

Bericht: Polizeipräsidium Niederbayern

Bild: Polizeipräsidium Niederbayern (Kontrollstelle im Bereich Seibersdorf)

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