Festnahme bei Rauschgiftlieferung – Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt – 19-jähriger Tatverdächtiger in Haft

INGOLSTADT.
In Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt konnten Rauschgiftfahnder der Kripo Ingolstadt vergangene Woche einen 19-Jährigen festnehmen, als ihm eine Postsendung mit Betäubungsmitteln zugestellt wurde.

Im Zusammenhang mit Rauschgiftermittlungen des Bundeskriminalamtes wurde den Fahndern der Kripo Ingolstadt bekannt, dass ein zunächst Unbekannter in Ingolstadt eine Lieferung Betäubungsmittel per Paketzustellung erhalten solle.

Vergangenen Mittwoch (08.11.2017) schlugen die Rauschgiftfahnder dann zu. Der 19-jährige Empfänger des Paketes staunte nicht schlecht, als unmittelbar nach dem Paketboten auch die Kriminalbeamten bei ihm in der Wohnung standen. Die Paketlieferung enthielt ca. 5 Kilogramm Marihuana und 100 Gramm Amfetamin. Bei der anschließenden Durchsuchung der Räume konnten weitere etwa 1,5 kg Marihuana, ca. 70 Gramm Kokain, zahlreiche LSD-Trips sowie diverse Händlerutensilien und rund 13.000 Euro Bargeld sichergestellt werden.

Wie sich herausstellte, war der Festgenommene für die Ingolstädter Drogenfahnder kein Unbekannter. Er steht im Verdacht, bereits seit Mitte 2015 gewerbsmäßig mit Drogen zu handeln. Die Ermittlungen dauern an.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ingolstadt ordnete der Ermittlungsrichter am Folgetag wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an.

Bericht: Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Bild: Kriminalpolizei Ingolstadt

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