Eschenbach – Barbari Bavarii im Interview

Peter „Beda“ Greiner, Stephan „Rosi“ Rosner und Christian“Weiti“ Witt sind zusammen Barbari Bavarii. Abwechslungsreiche, originelle Musik, viel deftigem Humor aber auch feinen Witzen und Pointen mit hohem Wiedererkennungswert, so kann man das Programm der drei Oberpfälzer darstellen. Kommen. Lachen. Hosnbiesln.

Vor ihrem Auftritt am 02.06.2018 in Eschenbach haben sie uns noch ein paar Fragen beantwortet:

• Woher kommt der Name Barbari Bavarii und was bedeutet er?

Rosi: Barbari Bavarii ist lateinisch und steht für „Die Bayerischen Barbaren“.

• Seit wann gibt es Barbari Bavarii und wie seid ihr entstanden?

Beda: Angefangen haben der Weiti und ich 2009 so kurz vor dem Abi in der Schule. Unser gemeinsamer Stundenplan war voll mit Freistunden und wir haben die Zeit dann einfach mal mit Musik machen überbrückt.
Weiti: Ja, damals haben wir aber nur Coversongs gespielt, was uns halt grad so eingefallen ist. Wir haben uns dann ziemlich schnell unseren Bandnamen gegeben und bei Freunden auf Geburtstagen gespielt. Irgendwann wurde des dann schon von uns erwartet.

Rosi: Und dann haben meine Cousinen zu Silvester eine Party veranstaltet und mich gefragt, ob ich denk, dass die Jungs da spielen würden. Sie waren ja eh als Gäste eingeladen und haben gesagt, ich soll doch meinen Bass mitnehmen und mitspielen. Irgendwann nach Mitternacht ist dann der Weiti zu mir gekommen und hat gesagt: „Rosi, da Beda und ich wollten eigentlich scho allweil bairische, lustige Lieder schreiben und wir glauben du wärst da der richtige dafür!“

Beda: Und 2 Wochen später, zur ersten gemeinsamen Bandprobe hat er dann gleich das erste fertige Lied mitgebracht. Seitdem gehen wir diesen Weg.

• Woher nehmt ihr die Ideen für eure Stücke?

Rosi: Das ist eigentlich ganz unterschiedlich. Manchmal hat man irgendeine blöde Idee, die man weiterspinnt, viele Dinge, über die wir in unseren Liedern singen sind aber Tatsachen, die wir irgendwo beobachtet haben. Natürlich überspitzt man das ganze dann, aber in den meisten Songs steckt schon auch ziemlich viel Wahrheit.

• Was bereitet euch bei Auftritten die meiste Freude?

Weiti: Am meisten Freude bereitet uns, die Leute zu begeistern und dabei selber einfach eine gute Zeit und vor allem viel Spaß zu haben. Oft entstehen dann spontane Gags durch die Interaktion mit dem Publikum. Da muss man sich manchmal echt zusammenreißen, dass man nicht selbst vor Lachen in Tränen ausbricht.

• Ist es euer Ziel, Barbari Bavarii einmal hauptberuflich auszuüben?

Beda: Nein. Wir standen vor einigen Jahren mal genau vor dieser Entscheidung. Damals waren wir als Einheizer beim Solo-Debüt von Matthias Matuschik und haben gemerkt, dass sich sein Programm und unseres in vielen Bereichen thematisch überschneiden. Er hatte dann die Idee mit uns auf Tour zu gehen, im Stil von Polt und den Biermösl Blosn als Matuschke und Barbari Bavarii.

Rosi: Wir haben das ganze Thema damals dann auch intensiv durchdiskutiert und uns bewusst dagegen entschieden. Uns war es wichtig, nicht auftreten zu müssen, sondern auftreten zu dürfen. Der Spaß auf der Bühne zu stehen sollte nicht auf der Strecke bleiben oder sogar zu einem Zwang werden. Lustig sein müssen kommt unserer Meinung nach auch nicht gut beim Publikum an.

• Ihr habt bereits etliche Auftritte absolviert, gibt es einen, der Besonders war?

Weiti: Natürlich ist jeder unserer Auftritte besonders! Spontan fallen mir aber gewisse Momente ein, die man gemeinsam mit dem Publikum erlebt. Wenn man zum Beispiel vom Obatzdn singt und spontan eine Brotzeit geliefert bekommt oder ein Zuschauer auf der Bühne plötzlich von seiner Mutter angerufen wird – das sind Augenblicke, die einem definitiv in Erinnerung bleiben.

• Worauf kann sich die Region bei eurem Auftritt am 2. Juni in Eschenbach am meisten freuen?

Beda: Auf eine gemeinsame Reise, um dem alltäglichen Trott zu entkommen. Die Reise zur Selbstfindung oder ganz einfach: auf Sepp, den Durchschnittsdepp – ein barbarisch-bavarisches Musical in zwei beknackten Akten.

Am Samstag, 2. Juni, spielt Babari Bavarii in Eschenbach beim Feuerwehrfest. Einlass ist ab 18 Uhr und Beginn um 20 Uhr. Der Karten-Vorverkauf läuft in der Sparkasse Eschenbach und bei Foto Ott.

Bericht: Jürgen Masching

Bild: Barbari Bavarii

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