Eschenbach – Abermaliger Betrug durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter

Am 29.01.18, gegen 12.00 Uhr, erhielt ein 49-jähriger aus dem Stadtgebiet Eschenbach einen Telefon-Anruf von einer männlichen Person, welcher sich als Mitarbeiter von Microsoft ausgab.

Der 49-jährige ermöglichte dem Anrufer einen Zugriff auf seine PC-Anlage um dort „Viren zu entfernen“.

Der Anrufer, welcher zunächst englisch sprach, konnte nachdem der 49-jährige nicht der englischen Sprache mächtig war, auf eine gebrochene deutsche Sprache umstellen. Das gesamte Telefonat dauerte ca. 1 Stunde. In dieser Zeit durch den ermöglichten Fernzugriff, zeigte der Betrüger dem 49-jährigen angeblich vorhandene Viren, welche er jetzt säubern werde. Hierzu fragte er auch, welche Aktivitäten der Geschädigte an seinem PC erledigen würde. Nachdem vom Geschädigten mehrere Aktivitäten (z.B. Online-Banking) gegenüber dem Anrufer bestätigt wurden, öffnete der Betrüger mittels dem erfolgtem Online-Zugriff eine Anmeldeseite für einen Onlinebezahldienst. Hier forderte der Betrüger den 49-jährigen auf sich anzumelden. Dies tat der Geschädigte in gutem Glauben an den „ehrlichen Helfer am Telefon“.

Nachdem der Geschädigte seine Anmeldedaten (inclusive Passwort) auf der Website eingegeben hatte, forderte der Betrüger im weiteren Verlauf auch die Zugangsdaten fürs Online-Banking des Geschädigten. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Geschädigte stutzig und beendete das Telefonat und trennte seinen PC komplett vom Internet.

Bei einer telefonischen Nachfrage bei Paypal wurde dem Geschädigten die Auskunft erteilt, dass zwei Transaktionen im Gesamtwert von 150 Euro getätigt wurden. Ob weiterer Schaden entstanden ist, muss noch abgeklärt werden.

Auch kam es noch in Grafenwöhr zu einem weiteren Fall des Betrugs durch einen angeblichen Microsoft-Mitarbeiter. In diesem Fall erlangten die Betrüger insgesamt 200 Euro. Die Anzeigenaufnahme in diesem Fall erfolgt durch die PI Eschenbach i.d.OPf. im Laufe des 30.01.18.

In diesem Zusammenhang darf noch einmal ausdrücklich gewarnt werden, vor dieser dreisten Betrugsmasche. Die Firma Microsoft kontaktiert von sich aus keine Kunden. Auch wird eindringlichst davor gewarnt, am Telefon Zugangsdaten für persönliche Accounts preiszugeben bzw. Fremden den Zugriff auf den heimischen PC zu gewähren.

Bericht: PI Eschenbach

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