Aufmerksame Bankangestellte verhindern Schlimmeres

Am 12.10.2017 gegen 10:00 Uhr, wurde eine 64-Jährige von einer unbekannten männlichen Person telefonisch kontaktiert. Der Anrufer teilte der Dame mit, dass sie im Jahre 2014 bei einer Lottogesellschaft einen Vertag abgeschlossen hätte und forderte Vertragsgebühren in Höhe von 5.100 Euro. Um die Glaubwürdigkeit zu verstärken, wurde der 64-Jährigen eine Mobiltelefonnummer übermittelt, mit der Sie eine anwaltliche Vertretung der Lottogesellschaft erreichen könne. Der angebliche Anwalt bot der Geschädigten einen Vergleich in Höhe von 3.000 Euro an, welchen sie bei ihrer Hausbank in Auftrag gab. Nachdem die erste Zahlung erfolgte, erhielt die Geschädigte am 13.10.2017 gegen 09:00 Uhr, abermals einen Anruf von dem angeblichen Anwalt mit einem Gewinnversprechen in Höhe von 400.000 Euro. Um den Gewinn auszulösen müsse die Geschädigte jedoch 14.250 Euro an die ihr bereits übermittelte Kontonummer überweisen. Als die Geschädigte den neuen Betrag begleichen wollte, stoppte ihre Hausbank die zweite Überweisung und übersandte Sie zur hiesigen Dienststelle. Den aufmerksamen Bankangestellten ist es somit zu verdanken, dass sich die Betrüger nur um 3.000 Euro bereichern konnten.

Der Bevölkerung wird empfohlen, bei solchen Anrufen den Mitteilern keinen Glauben zu schenken, das Gespräch zu beenden, keine Kontodaten preiszugeben sowie keine Überweisungen zu tätigen.

Bericht: PI Regenstauf

+++ Copyrightinformation: Alle Bilder, Audiobeiträge und Videos unterliegen dem Urheberrecht. Privates teilen ist erlaubt. Eine kommerzielle Nutzung nur zu den vereinbarten Konditionen. Anfragen hierzu können gerne unter der im Impressum genannten Mailadresse gestellt werden. Hinweis: Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.