Amberg – Viel Arbeit für die Verkehrspolizei

Am Freitag und Samstag hatten die Beamten der Verkehrspolizei in Amberg einiges zu tun. Dabei waren auch nicht alltägliche Fälle, wie ein Fahrzeug ohne Reifen.

Zu schwer und mangelhaft gesichert

Ursensollen, A 6: Am Freitagabend kurz nach 20.00 Uhr kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Amberg an der Autobahnausfahrt Ursensollen einen überladenen LKW mit einem Autotransportanhänger, welcher drei Gebrauchtfahrzeuge geladen hatte. Eine durchgeführte Wiegung des Gespanns bestätigte den Verdacht der Beamten. Das Zugfahrzeug war um 1,2 Tonnen überladen, der Anhänger um 1,3 Tonnen. Da zudem die Ladung mangelhaft gesichert war, musste der ungarische Fahrer vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro hinterlegen und sein Gespann abladen und vorschriftsmäßig sichern.

Ohne Reifen auf der Autobahn unterwegs

Kümmersbruck, A6: Am Freitagvormittag wurde einer Streife der Verkehrspolizei Amberg kurz vor dem Parkplatz Laubenschlag auf einen tschechischen Sattelzug aufmerksam, bei dem am Auflieger ein Rad fehlte. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass ein Defekt an der Druckluftbremsanlage vorlag und der jetzt fehlende Reifen zuvor offensichtlich blockierte. Damit der Fahrer weiterfahren konnte, montierte er kurzerhand den Reifen ab und fuhr mit freier Radnabe (Achsstummel) in Richtung Tschechien. Die Beamten unterbanden die Weiterfahrt bis der Sattelzug wieder den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung entsprach und behielten eine Sicherheitsleistung in Höhe von 108,50 Euro ein.

Erhebliche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten

Kümmersbruck, A6: Am Samstagnachmittag kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Amberg einen türkischen Sattelzug an der Autobahnausfahrt in Theuern. Dabei wurde festgestellt, dass der Fahrer nicht nur immer wieder viel zu lange hinter dem Steuer saß, sondern auch nur eine sogenannte Wochenruhezeit von 21 Stunden einbrachte, obwohl 45 Stunden erforderlich gewesen wären. Wegen der von den Beamten festgestellten Verstöße erwartet den Fahrer ein Bußgeld von knapp 2000 Euro, für die Spedition sind fast 6000 Euro fällig.

Bericht: VPI Amberg

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